Hochzeitsausstatter Bachmann
Hochzeitsbräuche
HOCHZEITSBRÄUCHE RUND UM DIE TRAUUNG
 

Hochzeitsbrauch - der Storch auf dem Dach

Der Storch auf dem Dach ist ein Fruchtbarkeits-Brauch und eine unmissverständliche Aufforderung an das Brautpaar, in der Hochzeitsnacht rege zu werden. Oft wird noch eine Wäscheleine mit Stramplern und Babywäsche gespannt.

Hochzeitsbrauch - den Reis werfen

Beim Verlassen des Standesamtes oder der Kirche werfen die Gäste Reiskörner über das Paar. Damit soll die Fruchtbarkeit symbolisiert werden. Es ist aber ratsam, sich vorher mit den Hausherren (Standesbeamte, Pfarrer) abzusprechen, denn manchmal trifft dieser Brauch auf Unmut wegen der Verunreinigung oder aber auch, weil Vorbehalte bestehen, mit Nahrungsmitteln zu werfen. Eventuell ist Konfetti eine Alternative.

Hochzeitsbrauch - den Brautstrauß werfen

Nach der Trauung - in der Regel vor dem Kirchenportal oder aber bei Verabschiedung in die Flitterwochen - wirft die Braut den Brautstrauß in die Menge der versammelten Gäste. Wer ihn fängt, so die Bedeutung, könnte als nächstes in den heiligen Stand der Ehe treten.

Früher durften nur Jungfrauen den Strauß fangen. Inzwischen hat sich aber durchgesetzt, daß alle Unverheirateten die Hand danach ausstrecken dürfen. Übrigens: Ein Brautstrauß mit etwas Rotem und den richtigen Kräutern sorgt für Ruhe vor Störenfrieden.

Urheberrecht Foto: Emmerling

Hochzeitsbrauch - Dosenscheppern

Von den Gästen werden hinten an das Brautauto leere Blechdosen an einer Schnur befestigt, so dass beim Fahren ein lautes Scheppern ertönt.
Damit wird allen mitgeteilt: hier kommt ein frisch verheiratetes Paar.
Alternativ oder zusätzlich wird das Brautauto von einem lauten Hupkonzert begleitet, an dem auch Unbeteiligte gerne teilnehmen.

 

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